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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Mai 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Fabrice Mack Hernandez (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich KI-Beratung, Website-Entwicklung, Social Media und Content Production. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer diesen ausdrücklich und schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Bestätigung des Auftragnehmers (per E-Mail) auf ein Angebot des Auftraggebers zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als bindend bezeichnet werden.

§ 3 Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot, das dem Auftraggeber vor Vertragsschluss schriftlich übermittelt wird. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Garantie auf bestimmte wirtschaftliche Ergebnisse (z. B. Umsatzsteigerungen, Buchungserhöhungen, Platzierungen in Suchmaschinen). Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen an qualifizierte Dritte zu vergeben, sofern dies dem Auftraggeber mitgeteilt wird und der Leistungsqualität nicht abträglich ist.

§ 4 Preise und Zahlung

Alle Preise verstehen sich in Euro (EUR) und sind — sofern nicht anders angegeben — Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen. Für laufende Betreuungsleistungen (monatlicher Retainer) erfolgt die Rechnungsstellung jeweils zum Monatsbeginn für den laufenden Monat.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Einmalige Projekte (z. B. Website-Entwicklung, Prozessanalyse) enden mit vollständiger Leistungserbringung und Bezahlung. Laufende Betreuungsverträge (monatlicher Retainer) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und sind von beiden Seiten monatlich zum Monatsende kündbar. Die Kündigung bedarf der Schriftform (E-Mail genügt). Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien vorbehalten.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die aus mangelnder Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Anpassung von Fristen und Kosten führen.

§ 7 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen — insbesondere Geschäftszahlen, Kundendaten, Strategien und technische Details — vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.

§ 8 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, nicht ausschließliche Nutzungsrecht an den erstellten Werken (Websites, Texte, Konzepte) für den vereinbarten Verwendungszweck. Eine Weiterveräußerung oder Übertragung an Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.

§ 9 Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen, es sei denn, es handelt sich um die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für wirtschaftliche Ergebnisse, die durch die erbrachten Leistungen erzielt oder nicht erzielt werden (z. B. Buchungszahlen, Umsatz, Suchmaschinenpositionen). Die Haftung ist der Höhe nach auf den Nettobetrag der zuletzt vom Auftraggeber bezahlten Rechnung begrenzt.

§ 10 Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen seiner Tätigkeit personenbezogene Daten des Auftraggebers oder von dessen Kunden verarbeitet, wird ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO abgeschlossen.

§ 11 Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — der Wohnsitz des Auftragnehmers (Müllheim, Deutschland).